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Gabione wofür?

Sonntag, 09. August 2009

Eine Gabione besteht aus unterschiedlichen Steinen und dient damit dem Schutz und der Verschönerung der Gartenlandschaft. Die Gabione auch wird auch Schüttkorb, Steinkorb, Drahtschotterkasten oder Mauersteinkorb bezeichnet und zeigt damit wie vielfältig ihre Einsatzmöglichkeit im Garten und auf der Terrasse ist. Kenzeichnend für die Gabione ist ein mit unterschiedlichen und interessanten Steinen gefüllter Drahtkorb. Dabei haben die heute so freundlich und interessant aussehenden Gabionen eine militärische Tradition im Mittelalter: Vom entsprechenden Einrichtungen wurden sie als Schanzkörbe verwendet und wurden damals aus Weiden geflochten. Unterschiedliche Methoden der Füllung sollten militärische Einrichtungen gegen Feinde sichern.

Gabionen werden heutzutage im Garten und auf der Terrasse zunehmend zur Verschönerung eingesetzt. Diese kann man meist in Größen zwischen unter einem Kubikmeter bis zu 4 Kubikmeter vorfinden. Zu Beginn der modernen Nutzung hatten Gabionen ein etwas anderes Konzept. Sie sollten über Fugen mit dem Boden fest verwurzeln und ihr Draht hätte ruhig verrotten können. Dieser “Ruinenstil” ist heute nur noch in Ausnahmefällen Up to Date. Heute sind die gut aussehenden Drahtschotterkasten auf Basis von verzinktem Metall konstruiert, so dass Gabionen über viele Jahrzehnte gutaussehend und stabil bleiben.

Auch ist der Schutz vor Wind und Wetter wichtig, den die Gabionen in den unterschiedlichen Regionen bieten können. Die Gabionen dienen auch in der Landschaftsarchitektur sowie im Wege – und Straßenbau dem Aufbau von Wällen, womit ihre Funktion als Sicht- und Lärmschutzanlagen sowie als Stützwände deutlich wird. Man findet Gabionen auch häufig in den Trockenmauern bei Weinbergen, weil sich für kostenbewusst agierende Winzer gezeigt hat, dass die Gabionen nicht nur gut aussehen, wenn Besucher kommen, sondern dass diese erheblich zur Sicherheit bei geringer Kostenbelastung beitragen können.

Bei den üblichen Gabionen ohne allzu weitgehende Ansprüche an die Optik wird ihr Füllmaterial einfach hinein geschüttet. Für teure und hochwertigere Gabionen wird allerdings der sichtbare Bereich der Ansichtsfläche manuell geschichtet.

Gabionen sind Gestaltungselemente für den Garten, mit denen der Gärtner und Hausbesitzer nicht nur Eindruck schinden kann, sondern die auch in vielfältiger Form praktisch und sogar als Unterstützung der Ernährung eingesetzt werden können. Gabionen sind schöne Möglichkeiten, die Grundstückgrenze deutlich zu kennzeichnen. Oder man hat mit Gabionen interessante Varianten in der Umsetzung der Aufgliederung eines Gartenbereichs. Hierbei sieht man oft, dass Gabionen als Stützmauer zum Einsatz kommen. Denn als Abfangelemente an rutschigen Hängen können Gabionen ideal genutzt werden, um den horizontalen Erddruckes abzufangen. Dieser Einsatz der Gabionen ist also eine häufig preiswertere Alternative – als die weniger schönen Fertigteile aus dem Baumarkt oder die monolithische wirkenden Mauern aus Beton.

Damit Gabionen einen besseren Eindruck hinterlassen, werden auch bunte und vielfältige Blumen und Pflanzen auf ihnen angesetzt. Man kann aber auch Kräuter platzieren, die man schnell und flexibel jeden Tag passend zum Essen ernten kann. Damit wird die Gabione als Kräuterspirale ein wichtiges Element des täglichen Küchenplans.
Insgesamt lässt sich also festhalten: Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten von Gabionen zur Verschönerung und zu praktischen Zwecken im Garten und im Bereich des Hauses sollte man nutzen, um mehr Möglichkeiten für diese Bereich zu erschließen.