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Machen die Rollen eines Bürostuhls meinen Holzfußboden kaputt?

Montag, 07. September 2009

Bürostühle sind aus dem Alltag vieler Arbeitnehmer nicht mehr weg zu denken. Lange und sitzende Tätigkeiten verlangen nach einem bequemen Bürostuhl. Dieser muss natürlich fahrbar sein, damit man zwischen Schränken und Schubladen hin und her fahren kann, ohne dauernd aufstehen zu müssen.

Im privaten Arbeitszimmer muss der Bürostuhl den selben Ansprüchen genügen. Je nach Bodenbelag kann es jedoch zu Problemen kommen. Die meisten Bürostühle verfügen über Kunststoffrollen, die dem Bodenbelag auf den ersten Blick nichts anhaben können. Langfristig zeigen sich aber gerade auf dem Holzboden vor dem Schreibtisch, Kratzer und Furchen, die von den Rollen des Bürostuhls stammen. Dieser Effekt stellt sich schleichend ein, wenn man ihn bemerkt ist es schon zu spät.

Zwar gibt es spezielle Hartbodenrollen, die mit einer Gummierung zum Schutz des Bodens versehen sind, aber wer ganz sicher gehen will, ist gut beraten eine spezielle Bodenschutzmatte im Fachhandel zu kaufen.

Diese ist so groß wie die Fläche, über die der Stuhl üblicherweise bewegt wird und schützt den Boden vor dem Kontakt mit den Rollen.

Hartbodenrollen erkennt man als Laie an ihrer Zweifarbigkeit. Gummierte Rollen bieten zwar einen gewissen Schutz, jedoch befinden sich immer Schmutzpartikel auf dem Boden, die beim Überrollen Kratzer auf dem Boden verursachen können.

Außerdem ist die Schutzwirkung der Gummierung abhängig vom Gewicht des Stuhls und dem des Nutzers.

Wer auf eine Schutzmatte verzichten möchte, sollte je nach Bodenbelag, wie z.B. Parkett, Fliesen oder Teppich, einen Bürostuhl mit Hart- oder Weichbodenrollen wählen.

Die Rollen sind auch einzeln im Handel erhältlich und können bei Bedarf selbst gewechselt werden.